Historienklassiker nicht nur für Hessen: „Der Winter, der ein Sommer war“


Als Hysteriker, Pardon ehemaliger Historiker war und bin ich ein Freunde historischer Romane, die in unterhaltsamer Form geschichtliche Inhalte vermitteln. Wenn gut gemacht, ist es eine elegante, unterhaltsame und informative Art, historisches Wissen zu vermitteln. Und manche Serie oder mancher Film ist mir auch im Gedächtnis geblieben.

Als Hesse hab ich immer an die Serie „Der Winter, der ein Sommer war“ basierend auf dem Roman von Sandra Paretti gedacht. Hier geht es darum, wie der hessische  Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel einen Vertrag mit dem britischen König schloss und 12.000 hessische Soldaten an die Engländer vermietete, damit diese im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfen. Um diese historischen Geschehnisse wurde dann eine Romanhandlung gestrickt.

„Ihr kennt sie nicht. Ihr habt Ihre Trommeln nicht gehört. Die Trommeln der Hessen,“ sagt ein amerikanischer Offizier. Und Rall, Oberst der Rallschen Jäger, feuert seine Soldaten im Film an: „Lasst sie hören, dass die Hessen kommen.“ Am Ende gewinnen die Amerikaner und einige der Hessen bleiben in Amerika.

In der Verfilmung wirken die damals junge Christian Quadflieg und Sigmar Solbach mit, Horst Frank und andere Schauspieler sind in Rollen zu sehen. Und um wieder auf Hessen zurück zu kommen: Günter Strack spielt den Landgrafen und in Nebenrollen sind die legendäre Lia Wöhr und Liesel Christ zu sehen.

Ich habe mir die CD jetzt (leider über Amazon) besorgt und mit die Folgen angeschaut. Bis auf einige nette Momente, wo ich besagt Schauspieler entdeckt habe, war ich dann doch enttäuscht. Die Serie wurde doch mit überschaubaren Mitteln gedreht und wird dem oben erwähnten Anspruch dann doch nicht gerecht. Schade. Manche Erinnerung verklärt sich dann doch.

P.S. Auf Halde liegt noch ein weiterer historischer Schinken mit Robert Mitchum: „Feuersturm“ oder „The Winds of War“ nach Herman Wouk. Mal schauen, ob dort die Erinnerungen auch rosiger waren wie das jetzige Empfinden.

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